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Forsthaus Einem über Wilseder Berg und Undeloh 21,75 km

Eine Heidewanderung im Frühjahr

Am Start beratschlagen drei Mountainbiker ihre weitere Route und vor dem Forsthaus Einem begegnet uns ein Hund mit Herrchen und Frauchen im Schlepptau. Sonst sind wir für die erste halbe Stunde vollkommen alleine unterwegs. Ganz alleine? Nein nicht wirklich. Überall in den Bäumen wird über den Nestbau diskutiert oder es werden noch die letzten Anbandelungsversuche

Naturpark Lüneburger Heide

unternommen. Einige Schmetterlinge stärken sich auf einem Kothäufchen, während sich eine Blindschleiche im sonnengewärmten Sand auf Betriebstemperatur bringt. Nachdem das Echsentier abgelichtet ist, kann ich es nicht lassen und muss das lange Wesen einfach mal anfassen. Nur kurz lässt sie sich meine Annäherungsversuche gefallen, dann sprintet sie um eine Körperlänge nach vorn. Erschreckt von der blitzartigen Reaktion, hüpfe ich selbst auch ein Stück nach hinten.

Vom Gipfelglück

Fünf Minuten später öffentliche sich der Blick auf den höchsten Berg der Heide. Mit jedem Meter den wir dem Gipfel des Wilseder Bergs näher kommen, steigt die Temperatur unter unseren Jacken. Mit 169,2 Meter über Null, bleibt die Anstrengung aber in erträglichen Grenzen. Wie schön muss der Ausblick wohl sein, wenn die Heide in voller Blüte steht und wie viele Menschen an so einem schönen Sonnentag den Anblick dann wohl genießen? Aber noch präsentiert sich rund um den Berg das Heidekraut im Winterbraun. Da die Landschaft auch jetzt schön und erst recht besonders ruhig ist, sind wir natürlich nicht alleine hier oben.

Nach der Umrundung des Gipfels, geht es weiter in Richtung Undeloh. Gleich den ersten möglichen Weg biegen wir links von der ausgeschilderten Route ab. Und da es schon Mittagszeit ist, danken wir Elchi dafür, dass man ihm oder vielleicht auch ihr, eine Bank am Wegesrand gewidmet hat. Zum Picknick im Grünen gehört auch immer eine Decke. Ein, Käse, Kekse und andere Leckereien sind schnell ausgepackt und von der Sonne verwöhnt lassen wir es uns schmecken.

Wir biegen ab und schlängeln uns durch

Es hat sich wieder mal gelohnt von den Hauptrouten abzubiegen. Hier begegnen wir wieder deutlich weniger Menschen auf einem schmalen

Naturpark Lüneburger Heide

Pfad, der sich entlang am Wald und Heide schlängelt. So schlängeln wir bis kurz vor Undeloh. Kurz vor Undeloh treffen wir wieder auf der ausgeschilderten Verbindung zwischen dem Heidedorf und dem Wilseder Berg. Undeloh ist uns schon bekannt und für eine Kaffeepause ist es noch zu früh, so statten wir heute dem hübschen Heidedorf keinen Besuch ab.

Es ist wie immer am Wochenende. In nächster Nähe zu Parkplätzen und oder Gastronomie, tummeln sich die Massen. Verlässt man diesen Dunstkreis, dann ist man wieder alleine. So laufen wir noch eine Weile in Gesellschaft weiter. Drei Teenes mit ihren Eltern debattieren über das was Cool ist. Hier unterscheiden sich die beiden Jungs doch erheblich von ihrer weiblichen Begleitung. Nur das Wandern uncool ist, darüber herrscht Einigkeit. Zwischendrin immer mal wieder ein paar Radfahrer die sich im Finden der besten Fahrspur übern. Wer nicht aufpasst, versenkt sein Rad im Sand und darf eine Runde absitzen. Breite Riefen haben hier klare Vorteile. So macht sich ein Pärchen mit Fatbikes einen Spaß daraus durch die Sandpisten zu furchen.

Noch ein Mal stärken und dann Endspurt

Wilsede erreichen wir zur besten Kaffee und Kuchen Zeit. In den Hof der Milchhalle scheint die Sonne. Wir suchen uns einen schönen Platz und holen am Tresen für jeden von uns ein Stück

Heidedorf Wilsede

Buchweizenkuchen. Für mich darf es der mit Schmand sein. Wie so oft stellen wir uns die Frage, warum leckerer Kuchen immer so schnell weg ist. Liegt an der Größe der Stücke oder doch eher an … Naja, es liegt wohl eher an … 🙂

Auf dem Rückweg besuchen wir noch einmal den Wilseder Berg und schon kurze Zeit später geht ein schöner Wandertag zu Ende.

 

 

Naturpark Lüneburger Heide Naturpark Lüneburger Heide
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